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Zivilrechtliches Risiko bei Helmverzicht

Pedelec-Fahrer stürzt bei 35-40 km/h. Er trägt keinen Helm und zieht sich schwere Kopfverletzungen zu. Das LG Bonn (Az. 18 O 388/12 vom 11.12.2014) spricht ihm ein Mitverschulden von 50% zu.

Achtung: Dem korrespondiert, dass der BGH die Frage, inwieweit in Fällen „sportlicher Betätigung des Radfahrers“ das Nichttragen eines Schutzhelms ein Mitverschulden begründen kann, ausdrücklich offen gelassen hat. Dabei ist mit „sportlicher Betätigung“ offensichtlich keine Differenzierung dahin gemeint, ob das Fahrrad auf dem Weg zur Arbeit oder am Feierabend zwecks sportlicher Ertüchtigung genutzt wird. Vielmehr eignet es gerade dem Radrennsport, dass dort höhere Geschwindigkeiten gefahren werden als im Normalfall.

TIPP: Ein Fahrradhelm vermindert das Verletzungsrisiko und schließt zivilrechtliche Risiken aus. 

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Aktion plus5 zeigt erste Wirkungen

Wegeunfälle sind im 2. Halbjahr deutlich gesunken

333 Verkehrsunfälle mit Radfahrerbeteiligung (+7,8%) bei 268 Unfällen mit Personenschaden (+9,4%) liegen deutlich über dem Durchschnittswert von 3,0% in der gesamten Rhein-Neckar-Region. Der Anstieg kam nicht überraschend, denn schon in der Halbjahresbilanz im Juli 2014 stiegen die Radunfälle um 36,1% auf 166 gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Bei 66,4% dieser Unfälle setzten die Radfahrer eine Unfallursache.

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Kontrollen auch bei Schülern

Kontrolliert wird zunächst an drei Gymnasien (Helmholtz-, KFG-,Bunsen-Gymnasium). Dabei werden eigens erstellte Mängelkarten an „Lichtsünder“ ausgegeben, die sie nach Mängelbeseitigung, durch den Erziehungsberechtigten unterschrieben, an den Klassenlehrer zurückgeben müssen. Die Schulleitungen wurden im Vorfeld informiert und haben die Infos an die Lehrer- und Elternschaft und die Schüler weitergegeben.

Zur in die Kritik geratenen Auswahlmöglichkeit des „eigenhändigen“ Luftablassens hat die Polizei in einer Pressemitteilung am 14.11.2014 mit rechtlichen Erläuterungen Stellung genommen. Die darin erörterten Maßnahmen sind im Lichte der Verhältnismäßigkeit, insbesondere der Zumutbarkeit, jedoch nicht bei Schülern anwendbar und verbieten sich deshalb. Hier steht der erzieherische Effekt im Vordergrund. Dies werden die Kontrollbeamten bei den Einzelkontrollen berücksichtigen.  

 

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