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Radunfälle vermeiden – Jahresschwerpunkte 2017

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Mit selektiven Verkehrsüberwachungsaktionen der Polizei und Verwarnungsgeldern allein lassen sich notwendige Verhaltensänderungen bei Autofahrern und Radfahrern nicht erreichen.

Sprechen Sie über eigene Erlebnisse und Beinahe-Unfälle. Gegenseitige Rücksichtnahme und erhöhte Vorsicht an Strecken mit erhöhten Unfallzahlen sind so besser und nachhaltiger zu erreichen.

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Zivilrechtliches Risiko bei Helmverzicht

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Pedelec-Fahrer stürzt bei 35-40 km/h. Er trägt keinen Helm und zieht sich schwere Kopfverletzungen zu. Das LG Bonn (Az. 18 O 388/12 vom 11.12.2014) spricht ihm ein Mitverschulden von 50% zu.

Achtung: Dem korrespondiert, dass der BGH die Frage, inwieweit in Fällen „sportlicher Betätigung des Radfahrers“ das Nichttragen eines Schutzhelms ein Mitverschulden begründen kann, ausdrücklich offen gelassen hat. Dabei ist mit „sportlicher Betätigung“ offensichtlich keine Differenzierung dahin gemeint, ob das Fahrrad auf dem Weg zur Arbeit oder am Feierabend zwecks sportlicher Ertüchtigung genutzt wird. Vielmehr eignet es gerade dem Radrennsport, dass dort höhere Geschwindigkeiten gefahren werden als im Normalfall.

TIPP: Ein Fahrradhelm vermindert das Verletzungsrisiko und schließt zivilrechtliche Risiken aus. 

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